
Hagen tanzt Tango seit dem Jahr 2000 auf den Tanzböden Berlins und auf Milongas und Festivals an allen möglichen Orten in Europa. Die Entwicklung seines Tanzens beschreibt er selbst als eine stetige Konfrontation der für den Tango typischen Strukturen mit Bewegungsmöglichkeiten, die er in seinem Körper entdeckt. Entscheidende Prägungen erhielt er von Lito Breglia (Buenos Aires), Udo Hartmann (Berlin) und Homer Ladas (San Francisco), die ihn neben der Vermittlung wichtiger struktureller und technischer Grundlagen vor allem mit Ihrer eigenen Leidenschaft für den Tango motivierten. Als seine wichtigsten Lehrer betrachtet er die Musik und seinen eigenen Körper, in denen nach seiner Ansicht alles nötige Wissen enthalten ist. Viele würden sagen, er tanze Neo-Tango. Er würde sagen, er tanze einfach Tango. Traditionelle wie auch moderne Ausdrucksmöglichkeiten verbindet er mit eigenen Ideen, sofern sie seinem Gefühl für die Musik entsprechen. |